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Sie werden dringend gebraucht

Ind. Meister

Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Christine Peters, sowie Berthold Königs vom Vorstand des Vereins REFA Hessen (2. v. r.) übergab Dr. Gerd Hackenberg den erfolgreichen Absolventen des Industriemeister-Kurses die Zeugnisse.

 

25. April 2018 | 14 frischgebackene Industriemeister Metall und REFA-Prozessorganisatoren erhielten Zeugnisse

Ind. Meister „Sie werden dringend gebraucht!“

Nach einer knapp dreijährigen Ausbildung nahmen gleich zu Beginn des neuen Jahres 14 Teilnehmer eines Kurses ihre Zeugnisse als Geprüfte Ind. Meister in der Fachrichtung Metall sowie die Doppelqualifikation zum REFA-Prozessorganisator in der Dillenburger Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill entgegen.

„Sie werden dringend gebraucht“,

attestierte Dr. Gerd Hackenberg, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK Lahn-Dill, den erfolgreichen Absolventen des Kurses, der im Oktober 2014 begonnen hatte und mit den Prüfungen im Dezember abgeschlossen wurde. Das gelte besonders vor dem Hintergrund des hohen Bedarfes an Fachkräften in der heimischen Wirtschaft. Hackenberg würdigte die hohe Motivation der Absolventen, viel Zeit und Geld in ihre Weiterbildung zu investieren. Anerkennung sprach er auch den Partnerinnen der frischgebackenen Industriemeister aus. Er nutzte die Gelegenheit, die Geehrten für weitere Qualifikationen zu motivieren.

Gleichzeitig wies er darauf hin, dass auch in der Zukunft qualifizierte Prüfer für die Prüfungsausschüsse gesucht werden. Innerhalb ihrer Betriebe nähmen sie demnächst eine „Sandwichposition“ zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern ein. Besonders auf dem Sektor der Ausbildung bat Dr. Gerd Hackenberg die neuen Meister zu bedenken, „dass es sich lohnt, auch in schwächere Jugendliche, Zeit und Geduld zu investieren.“

Dass sich das Bild des „klassischen“ Industriemeisters in den letzten Jahren stark verändert habe, stellte auch Diplom-Wirtschaftsingenieurin Christine Peters, Vorsitzende des Prüfungsausschusses, in den Mittelpunkt ihrer Rede. Stand früher das fachliche Wissen im Vordergrund, seien es heute die Übernahme innerbetrieblicher Verantwortung und die Förderung von Teamfähigkeit. Sie freue sich, dass sie an diesem Tag nicht nur den frischbackenen Industriemeistern gratulieren könne, sondern auch den REFA-Prozessorganisatoren. „Das ist eine tolle Sache“, betonte sie. Nach 700 Stunden Ausbildung in dem Kurs seien sie nicht nur in den Genres Technik und Betriebswirtschaftlehre, sondern auch in Menschenführung und Personalwesen ausgebildet worden. Dank ihres Engagements zur Weiterbildung fänden sie nun große Chancen in der Industrie.

Dass sie Mut und Vertrauen in die eigene Person bewiesen hätten, bescheinigte den erfolgreichen Absolventen auch Berthold Königs vom Vorstand des Vereins REFA Hessen. Trotz ihres Erfolges sollten sie sich jetzt nicht zurücklehnen. Aber eins sei klar: „Sie waren alle klasse.“ Sie seien nun nicht nur ein Stück REFA geworden, sondern ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Wirtschaftsregion.

Ein Teil des Erfolges, so Klassensprecher Marcus Frink, sei der große Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gewesen. Aus verschiedenen Branchen seien unterschiedliche Erfahrungen eingebracht worden. Die Anforderungen seien groß gewesen. „Deshalb war es meisterlich, die drei Jahre durchzuhalten.“

Uli Geis Ihr IHK-Ansprechpartner:
Dr. Gerd Hackenberg
Tel.: 02771 842-1400
hackenberg@lahndill.ihk.de

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Die Zeugnisse erhielten:
Alexander Blöcher (Biedenkopf), Alexander Debus (Mittenaar), Stefan Deglmann (Herborn), Andreas Dyck (Dillenburg), Marcus Frink (Mittenaar), Eduard Giesbrecht (Herborn), Florian Gräbe (Dillenburg), Nils Gärtner (Angelburg), Christian Herr (Dillenburg), Andreas Kinzenbach (Bischoffen), Steffen Krämer (Dietzhölztal), Jan Meier (Friedewald), Daniel Anthony Neely (Haiger) und Stefan Winnecker (Eschenburg). Das beste Prüfungsergebnis erzielte mit 84 Punkten Jan Meier. Der Westerwälder war am Prüfungstag noch bis vier Uhr morgens im Kreißsaal bei der Geburt seiner Tochter Ann-Kathrin dabei und fuhr anschließend nach Dillenburg.

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