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Nach Weiterbildung: Karriereschub und Gehaltsprünge

Gehalt Industriemeister

28. Jan 2019 | Weiterbildung zahlt sich aus. Für etwa zwei Drittel aller Absolventen schließt sich ein beruflicher Aufstieg an, vielfach mit einer Tätigkeit, die mehr Verantwortung bietet. Daneben profitieren sie von signifikanten Gehaltsprüngen. Das ergab eine Erhebung des Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf die jetzt der Weiterbildungsspezialist REFA Hessen hinweist.

Für die DIHK-Umfrage wurde 11.000 Personen befragt, die eine berufliche Weiterbildung abgeschlossen haben. Aus dieser Gruppe berichten drei Viertel von einem Aufstieg oder mehr Verantwortung. 69 Prozent erhielten mehr Geld. Die Umfrage zeigte, dass etliche Teilnehmer nach einer Weiterbildung ansehnliche Gehaltssprünge gemacht haben. Wie REFA Hessen mit Seminarzentren in Kassel und Haiger mitteilt, bringt berufliche Weiterbildung auch in nicht-akademischen Berufen viel für die eigene Geldbörse. Mit gezielter Weiterbildung eröffnen sich Möglichkeiten, die sonst nur Absolventen einer Hochschule vorbehalten sind.

Meister und Fachwirte haben mit Ihrem DQR-Stufe 6 Abschluss (Bachelor-Niveau) eine höhere Chance, Fach- und Führungspositionen zu bekleiden. Ferner können sie durch Personalverantwortung ihr Gehalt deutlich steigern. Wenn sie dann noch den Studiengang zum Gepr. Technischen Betriebswirt durchlaufen, gehen sie den nächsten Schritt auf ihrem Karriereweg und sind als ausgebildete Manager attraktiv für den Arbeitsmarkt. Dieser Abschluss entspricht der DQR-Stufe 7 (Master Niveau). Wer über zusätzliche Qualifikationen verfügt, wie zum Beispiel im Qualitätsmanagement, verdient in der Regel mehr. So verdient etwa ein Technischer Betriebswirt IHK in einem Betrieb bis 100 Arbeitnehmer in Stuttgart etwa 5.500 Euro.

Welches Gehalt verdient ein Industriemeister?

Das Gehalt wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, wie das Bundesland, die Fachrichtung sowie die Größe des Unternehmens, in dem der oder die Beschäftigten arbeiten. Auch bei den Geschlechtern gibt es nach wie vor Unterschiede.

Der Standort des Unternehmens hat Einfluss auf das Gehalt. Bei Unternehmen in der Umgebung von Großstädten ist das Gehalt häufig höher als auf dem Land.

Beispiele für das Durchschnittsgehalt in einigen Bundesländern:

  • Baden-Württemberg – 3.350 €
  • Bayern – 3.050 €
  • Hessen – 2.900 €
  • Nordrhein-Westfalen – 3.300 €
  • Mecklenburg-Vorpommern – 3.500 €

Gehalt nach Fachrichtung:

Die unterschiedlichen Wirtschaftszweige bieten unterschiedlich hohe Einkommen. Zudem hat auch die Zahl der Absolventen einer Fachrichtung einen Einfluss. Gibt es wenig Absolventen und ist der Bedarf höher, wird in der Regel auch mehr bezahlt.

Beispiele für das Durchschnittsgehalt in einigen Fachrichtungen:

  • Metall – 3.050 €
  • Elektrotechnik – 3.150 €
  • Logistik – 2.800 €
  • Chemie – 3.600 €
  • Kunststoff – 3.000 €

 

Weitere Informationen zu den Meister-, Fachwirt- und Betriebswirt-Lehrgängen finden Sie unter Bildungsangebote auf
www.refa-weiterbildung.de

Fragen zu den Lehrgängen beantwortet Alexander Appel, Leiter REFA-Seminarzentrum Kassel, unter Tel. 0561 581401 oder per E-Mail: a.appel@refa-weiterbildung.de.

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